News

Transnationale Ansätze und multi-perspektivische Methoden in der Geschichtsvermittlung

Das Kulturzentrum GEMS ist seit Januar 2022  Partner des Projekts „Transnationale Ansätze und multi-perspektivische Methoden in der Geschichtsvermittlung“ und freut sich über die Zusammenarbeit mit verschiedenen europäischen Partnerinstitutionen. Im Rahmen des Projekts entwickeln wir ein Theaterstück, welches im Laufe des Jahres 2023 Premiere feiern wird. Weitere Infos hierzu folgen.

 

 

Zum Projektvorhaben

Ziel des Projektes ist es, europäische Geschichte in einem transnationalen Kontext zu vermitteln, geeignete Methoden zu erproben und Lehr- und Lernmaterialien zu entwickeln, die dazu beitragen, multiperspektivische Zugänge zur Geschichte in der Erwachsenenbildung, Pädagogik und Lehrerausbildung zu vermitteln. In der Praxis sollten einzelne historische Ereignisse aus verschiedenen nationalen/gesellschaftlichen Perspektiven erzählt werden. Die subjektiven, oft widersprüchlichen, transnationalen Erfahrungen sollen auf unterschiedliche historische Kontexte zurückgeführt, aber keineswegs vereinheitlicht werden. Der Zugang zu historischen Ereignissen basiert auf biographischen Interviews mit Zeitzeugen aus verschiedenen Teilen Europas und darüber hinaus.

Wie aber kann Geschichte in einem transnationalen Geflecht wie der Europäischen Union dargestellt werden? Wie können Minderheiten, Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung und in ihrer Teilhabe beschränkte Menschen ihre Geschichte in ein europäisches Narrativ einbringen? Wie kann das Verständnis für eine transnationale Geschichtsdarstellung bei jenen Bürger*innen geweckt werden, die sich vorwiegend auf nationale Narrative und Bilder beziehen?

Mehr Infos gibt es auf der Methodenplattform des Projekts.

 

Das Projekt Transnationale Geschichte wurde von der Europäischen Union im Rahmen des ERASMUS+ Programms - Leitaktion 2: Strategische Partnerschaft unter der Fördervereinbarung Nr. 2020-1-AT01-KA204-078112 gefördert.