Regisseurinnen

Maria Vrijdaghs

geboren 1970, absolvierte Ihre Schauspielausbildung am Bühnenstudio der Darstellenden Künste in Hamburg. Seit 1995 arbeitet sie als Schauspielerin und als Sprecherin für Funk und Synchron. Nach fünfjährigem Festengagement an Landesbühnen in Sachsen-Anhalt und mehrjähriger freischaffender Tätigkeit in Hamburg und Osnabrück lebt sie seit 2013 mit Ihrem Lebenspartner und ihren zwei Söhnen in Konstanz. Am Bodensee leitet sie die Vertretung der theaterpädagogischen werkstatt Osnabrück, die präventive Theaterprogramme für Kinder und Jugendliche anbietet, sowie die Stage Academy Konstanz. Hier unterrichtet sie ebenfalls das Fach Schauspiel. Seit Herbst 2016 leitet Maria Vrijdaghs an der GEMS das Theaterprojekt „Jugend ins Zentrum“ und die Theater-AG des Wöhler-Gymnasiums.

© Natascha Zivadinovic Photography

Nete Mann

ist 1968 in Rheinland-Pfalz geboren und absolvierte 1998 mit Diplom ihre Ausbildung zur Schauspielerin in München. Ihr Schauspieldebüt hatte sie 1998 an der Bayerischen Staatsoper München mit „La Clemenca de Titus“  unter der Regie von Martin Duncan und Ivor Bolton in der Rolle „Berenice“. Dort spielte sie drei Jahre. Seitdem wirkt sie regelmäßig in nationalen wie internationalen Film- und Fernsehproduktionen mit. Seit ihrem Regiedebüt 2001 hat sie zahlreiche Theaterstücke inszeniert. Als Agentin und Managerin der Schauspielagentur „aziel“ als Coach, Theaterregisseurin und in Lehrtätigkeit, arbeitet sie im authentisch direkten Kontakt an der Entwicklung der individuellen Präsenz und Stärke der jeweiligen Persönlichkeit.  Nete Mann gehört seit 2006 zum festen künstlerischen Stamm der GEMS.
Für November 2017 inszeniert Nete Mann das Drama „BERNARDA ALBAS HAUS“ von Federico García Lorca für die GEMS-Bühne.

Corina Rues-Benz

ist 1973 in Süddeutschland geboren und aufgewachsen. Sie ist seit ihrer Kindheit vom Theater-Virus befallen und bis heute auch noch nicht davon „geheilt“. Sie machte die Leidenschaft zum Beruf und ließ sich im In- und Ausland zur Theaterpädagogin BuT ausbilden. Seit 2004 arbeitet sie als freischaffende Theaterpädagogin, Autorin und Regisseurin in und mit ihrer Theaterwerkstatt „Spectaculum“. Das Spektrum reicht von zeitgenössischen Komödien, sozialkritischen Dramen, Kinderstücken bis hin zu Krimis und Kunst-Events. Am faszinierendsten erlebt sie am Medium Theater, die Verwandlung und Entwicklung eines bloßen Texts zu einem lebendigen Bild, welches eine Botschaft hinterlässt. Die wichtigsten drei Prämissen sind hierbei: Menschen zu erreichen, nachhaltige Erlebnisse zu schaffen und einem angemessenen künstlerisch Anspruch gerecht zu werden. Corina Rues-Benz gehört seit 2010 zum festen künstlerischen Stamm der GEMS.

Cordula Mächler

Jahrgang 1977, machte zunächst eine Ausbildung zur Erzieherin bevor sie ein Studium der Theaterwissenschaften, Germanistik und Pädagogik in Erlangen absolvierte. Während des Studiums leitete und spielte sie bei einer studentische Theatersportgruppe. Sie war über sieben Jahre lang freischaffende Theaterpädagogin am Theater Erlangen sowie Theaterlehrerin an einer Hauptschule, und leitete viele verschiedene Kinder-, Jugend- und Erwachsenentheatergruppen. Ihre Erfahrungen gab sie in speziellen Theater-Lehrerworkshops weiter und war zudem als Dozentin an der Jugendkunstschule in Erlangen tätig.  An der GEMS leitet sie seit Januar 2015 die Theatersportgruppe "improsingers" und hatte bis Juli 2016 die künstlerische Leitung im Theaterprojekt "Jugend ins Zentrum" inne. Die Basis ihrer theaterpädagogischen Arbeit ist die Improvisation mit der Gruppe, auf die Bühne kommen nur selbstentwickelte Stücke.

Marie Luise Hinterberger

geboren 1948 und aufgewachsen in Singen, studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Politologie an der Freien Universität Berlin, bevor sie in den späten 1970er Jahren in Essen und Bochum mit freier Theaterarbeit begann. Nach dem Besuch einer Zirkusschule in Paris in den Jahren 1978 und 1979 sowie einer Regieassistenz 1982 am Stadttheater Konstanz unter Jürg Ammann, zog sie 1983 nach Amsterdam und absolvierte eine fünfjährige Ausbildung zur Dramadozentin und Regisseurin an der Hochschule der Künste Constantin Hijn in Zwolle. 1990 kehrte sie an den Bodensee zurück. Seitdem arbeitet sie als freiberufliche Theaterpädagogin und Regisseurin im deutsch-schweizerischen Bodenseegebiet. Marie Luise Hinterberger realisierte zahlreiche Theaterprojekte, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Konstanz, dem Hospiz Verein Konstanz, dem Stadttheater Konstanz, der Zimmerbühne in Konstanz und für das Theater an der Grenze in Kreuzlingen, das Bodenseefestival, das Vorstadttheater Frauenfeld und das Theagovia Theater in Weinfelden. Außerdem leitet sie Theater PROJEKT, eine lose Verbindung semi/professioneller SchauspielerInnen, TänzerInnen und MusikerInnen aus Deutschland und der Schweiz. Marie Luise Hinterberger ist verheiratet und lebt in Konstanz. Sie gehört seit 1994 zum festen künstlerischen Stamm der GEMS.