Projekte

Impro-Theater
Die GEMS bietet seit einiger Zeit auch Raum für eine noch relativ junge Theaterform: das Impro-Theater. Improvisationstheater bedeutet, Schauspiel aus dem Moment zu zeigen, ohne vorgegebenen Text oder vorgefertigte Szenen. Die Spielerinnen und Spieler verlassen sich dabei auf ihre Assoziationsfähigkeit und vertrauen ihrem eigenen Ideenreichtum und dem ihrer Mitspieler. Sie lernen, spontane Gedanken nicht zu blockieren, sondern kreativ zu nutzen. Neben jeder Menge Spaß hat das Impro-Theater erfreuliche Effekte für den Alltag der Spielerinnen und Spieler: Sie entdecken neue Zugänge zu Intuition und Inspiration und entwickeln mehr Spontaneität, Kreativität und Flexibilität im Umgang mit ungeplanten und ungewissen Situationen.

Künstlerische Leitung: Cordula Mächler

„You are Welcome“ nach einem Theaterstück von Ulla Neumann ist eine Produktion der GEMS in Kooperation mit der Johann-Peter-Hebel-Schule. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und durch die Singener Kriminalprävention (SKP) unterstützt.

Der Aufführungstermin ist Freitag, 04.05., 18.00 Uhr

Künstlerische Leitung: Maria Vrijdaghs

   

"Lebens-T-räume"
Zentrales Anliegen dieses interkulturellen Theaterprojektes ist, dass das Bewusstsein für die gemeinsame Identität “Mensch” vor nationalen, religiösen und kulturellen Grenzen steht. Dies dient nicht zuletzt als Grundlage, um den Rahmen für einen fruchtbaren „Spiel“-raum zu schaffen, in welchem sich künstlerische Prozesse frei entfalten können. Mit „Lebens-T-räume“ wurde ein Motiv gewählt, das sowohl den Mitwirkenden als auch dem Publikum reichhaltige Identifikationsmöglichkeiten bietet.

Inspiriert durch diese Thematik entsteht bis zur Premiere am 12. Mai eine ganz persönliche, interkulturelle Szenencollage aus Tanz und Theater.

Choreographie: Elke Scheller

Regie: Corina Rues-Benz

Gefördert durch das Förderprogramm „Innovationsfonds Kunst“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

„Ich bin die Mutter eines Terroristen“
Das Stück basiert auf dem Monolog „ GAS - Plädoyer einer verurteilten Mutter“ des belgischen Autors Tom Lanoye. Nach einem verheerenden Anschlag im Herzen von Europa meldet sich die Mutter des getöteten Terroristen zu Wort. Wir treffen sie an einem geheimen Ort, an den sie vor den Nachstellungen der Presse und aus Angst vor der Rache der Opfer geflüchtet ist. Sie spricht über ihren Sohn, ihr Verhältnis zu ihm, ihre Selbstzweifel, ihre Wut, ihre Zweifel. Der Tod ihres Sohnes und seine Tat, die sie in keinem Augenblick gut heißt oder beschönigt, hat ihr den Boden unter den Füßen weggerissen. Sie redet sich ihren Schmerz von der Seele, seltsam gefaßt, nicht ohne die Gesellschaft, in der sie lebt, zu hinterfragen.

Premiere/Aufführungen im Studio des Kulturzentrums GEMS: 5./6./7.Juni 2018 jeweils 20 Uhr

Spiel: Anny da Silva, Kirsten Schäfer
Stimme: Toos Ellhorst
Regie: Marie Luise Hinterberger

Eine Produktion von THEATER VOR ORT in Zusammenarbeit mit dem Kulturfonds der Stadt Konstanz, dem Kulturamt der Stadt Singen und dem Kulturzentrum Gems in Singen.

Theatäter
Wer sind die Theatäter? Die „Theatäter“, das sind Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 bis 8 des  Friedrich-Wöhler-Gymnasiums in Singen, die in der Theater AG zeigen, was in ihnen steckt. Bei ihren regelmäßigen Proben in der GEMS lernen die Teilnehmer zunächst, ihre Sinne bewusst wahrzunehmen, um dann in Improvisationen, Übungen zu Atem- und Sprechtechnik sowie der Schulung ihres Körperausdrucks unterschiedlichen Charakteren und möglichen Inhalten näher zu kommen. Im Vordergrund stehen dabei die Ideen der Schülerinnen und Schüler, die soweit als möglich in den gesamten Prozess miteinbezogen werden, so dass auf der Bühne etwas entsteht, das von den Akteuren mitgestaltet wurde.

Die Theatäter 2017/18 präsentieren:

„Romeo und Julia“, frei nach William Shakespeare, in einer Fassung von Anke Ruge

Mit vielen reizvollen Rollen für Mädchen besticht diese aktualisierte Fassung des Klassikers, in der Julia Capulets‘ verwöhnte Freundinnen aus reichem Elternhaus, die Gruppe um Romeo Montague dagegen aus der Vorstadt kommt. Doch wie im echten Leben sind die Jugendlichen vielschichtiger als ihre soziale Zuordnung es vorgibt. Die einzelnen Charaktere sind differenziert dargestellt und bieten schöne Möglichkeiten zu individuellem Spiel. Die Fehde der beiden Clans wird in zeitgemäßer Umgangssprache, zu aktuellen Themen und mit modernen Waffen geführt. Doch leider kann der Tod des berühmten Liebespaares auch hier nicht verhindert werden.

In 14 Szenen und ca. 70 Minuten Spieldauer zeigen die 22 jungen Darsteller auch in diesem Schuljahr wieder, was in ihnen steckt.

Premiere: Donnerstag, 05.Juli 2018, 19 Uhr
2. Vorstellung: Sonntag, 08. Juli 2018, 17 Uhr

Regie: Maria Vrijdaghs
Co-Regie: Nicola Fritsch

 

 

Digital.Zeit, Alter!

Willkommen im Cyberspace! DEM Ort unbegrenzter Möglichkeiten. 
Nutzer: 3.3 Milliarden weltweit. Größe: 12.559.000 Petabyte. Wachstum von 4.200 Terrabyte pro Minute! Sekündlich 2.5 Millionen Emails, 347.000 WhatsApp Nachrichten, 46.000 YouTube Videos, 35 Millionen Suchanfragen …

Wer die heutige Welt verstehen will, muss das Internet begreifen, denn es verändert die Welt gewaltig und das mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Höchste Zeit also, sich mit einigen zentralen Fragen auseinanderzusetzen: Ist die digitale Informationsflut ein zerstörerischer Tsunami oder ein harmloses aber faszinierendes Wetterleuchten? Sorgt das Netz für größere Toleranz oder atomisiert es unsere Gesellschaft? Erweitert es unseren Horizont oder sperrt es uns in eine Filterblase? Sind wir die Kunden der Internetgiganten oder gar ihr Produkt? Ermöglicht das Netz die nächste, bessere Stufe der Demokratie oder die perfekte Überwachung? Machen wir das Internet oder macht das Internet uns?

Eine Eigenproduktion der Theater AG des Friedrich-Wöhler Gymnasiums "tACTlos".

Aufführungstermine: 17./18./19. Mai jeweils um 18.00 und 20.00 Uhr.

Regie/Leitung: Nicola Fritsch