THE BANSHEES OF INISHERIN

25.03.2023 20:00

THE BANSHEES OF INISHERIN erzählt die Geschichte einer Insel, einer kleinen Gruppe von Menschen auf dieser Insel und zweier Freunde, die durch eine Entscheidung einer der beiden damit konfrontiert werden, getrennte Wege zu gehen. Dem anderen Freund fällt es besonders schwer, mit der neuen Situation klarzukommen. Die Geschichte beginnt mit Pádraic, der froh und zufrieden über die Insel Inisherin spaziert, wo er mit seiner Schwester Siobhán lebt. Pádraic ist ein liebenswerter, freundlicher Typ, der glücklich in den Tag hineinlebt. Jeden Tag treffen sich Pádraic und Colm pünktlich um zwei Uhr, um auf ein Bier in das einzige Pub auf der Insel zu gehen. Das ist ihre tägliche Routine. An diesem besonderen Tag ändert sich allerdings alles. Colm ignoriert Pádraic, als der nach ihm ruft. Colm verhält sich sehr merkwürdig und fängt an, Pádraic aus dem Weg zu gehen. Colm macht die Tür nicht auf. So beginnt die Reise. So fängt alles an – dass einem guten Freund die Tür nicht geöffnet wird. Aus keinem erkennbaren Grund. Als Pádraic nicht aufhört, Colm um eine Antwort zu bitten, eskaliert die Situation. Colm erkennt, dass er etwas wirklich Drastisches machen muss, wenn er in Ruhe gelassen werden will. Er droht damit, sich seine Finger abzuschneiden, wenn Pádraic ihn weiter bedrängt und ihn von seiner Kunst abhält. Das ist ein bisschen wie nukleare Abschreckung. Wenn er mit dieser schrecklichen Sache drohe, dann wird nichts passieren. Symbolisch droht Colm damit, seine eigene Gabe der Musikalität zu zerstören und sieht das als besonderen Ausdruck seiner Entschlossenheit an.
Es ist ein Ensemblefilm und somit gibt es viele Stränge in der Handlung. Die Geschichte erzählt von einem Ort, der nicht wirklich existiert. Er entstammt der Fantasie, die mit verschiedenen bekannten Versatzstücken spielt. Aber es geht um zwei Freunde, die nicht mehr länger Freunde sind, und um die Konsequenzen und welche Auswirkungen die Konsequenzen auf die gesamte Gemeinde haben. Es gibt Uneinigkeit und Wahnsinn, Verlust und Leid, und ein bisschen lachen kann man auf dem Weg auch noch.

USA 2022; Regie: Martin McDonagh mit Colin Farrell, Brendan Gleeson, Kerry Condon, Barry Keoghan, Gary Laydon u.a.; Länge: 114 Min.; FSK: 16; CinemaScope; Dolby Digital

EP: € 7.00

KEINE KARTENRESERVIERUNG MÖGLICH, NUR ABENDKASSE AB 19.30 Uhr.

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