LARA

06.01.2020 20:00

Lara Jenkins 60. Geburtstag beginnt wie jeder Tag mit einem Becher Tee und einer Zigarette. Dabei ist heute ein ganz besonderer Tag für Lara: ihr Sohn Viktor gibt ein großes Solo-Klavierkonzert - das erste Mal mit einer eigenen Komposition. Seine Mutter hat er nicht dazu eingeladen; wohl aber seinen Vater Paul mit der neuen Lebensgefährtin. Lara hat indessen ihre eigenen Pläne. Sie hat sich die letzten Konzertkarten gesichert, die sie nun verteilen will - nach einem sehr eigenwilligen Prinzip - als Geburtstagsgeschenk für sich selbst. Doch der Tag verläuft anders als erwartet.
LARA handelt von verlorenen Träumen, der Liebe zur Musik und einem besonderen Mutter-Sohn-Verhältnis. Welche Probleme und Dilemmata, Enttäuschungen und Illusionen begegnen den Menschen, und wie gehen sie damit um? Denn das macht den Menschen zu dem was er ist – meistens gefangen im eigenen Leben und fast nie vollständig glücklich. Aber selbst, wenn die Protagonisten von LARA unglücklich sind, wissen sie, daß sie etwas ändern müßten, kommen aber kaum weiter als bis zu dieser Erkenntnis. Wirkliche Veränderung braucht Zeit und sie passiert fast nie dann, wenn sie gewollt wird. Das Leben ist eine mühsame Entwicklung in kleinen Schritten, bis hin zur Verwirklichung des Selbstbildes des Einzelnen und dabei gibt es immer mehr als eine Wahrheit.

„Souverän erzählt, gut gespielt, exzellent fotografiert.“ (FAZ)
„Kraftvoll, aberwitzig und von schneidender Schärfe.“ (Der Spiegel)
„Jede Menge wunderbarer trockener Humor.“ (Filmstarts.de)

D 2019; Regie: Jan-Ole Gerster; mit Corinna Harfouch, Tom Schilling, André Jung,
Volkmar Kleinert, Rainer Bock u.a.; FSK: 0; Länge: 98 Min.; CinemaScope; Dolby Digital

Offizielle Filmhomepage

EP: € 7.00

Kassenöffnung: 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.
Reservierte Karten müssen bis spätestens 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden, sonst verfällt die Reservierung.

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