KARLA

11.03.2026 20:00

Veranstalter / Text: Weitwinkel-Kommunales Kino Singen e.V.
 Bitte allgemeine Infos am Ende der Seite beachten.

ZUM INTERNATIONALEN FRAUENTAG   # 2   |  KOOPERATON MIT FRAUEN- UND KINDERSCHUTZ E.V.

Eine Kooperation zum „Internationalen Frauentag“ (8.3.) mit dem Frauen & Kinderschutz Verein Singen e.V., der an einem Info-Stand zu seiner Arbeit informiert. Mit einer Einführung.

• Beste Regie + Bestes Drehbuch –  Föderpreise Neues Deutsches Kino/Filmfest München / Wettbewerb 2025
• Bestes Drehbuch + Bester Darsteller (Rainer Bock) - Bayrischer Filmpreis 2025
• Beste Produzentin - Festival des deutschen Films Ludwigshafen 2025

Deutschland, 1962: Die zwölfjährige Karla läuft von zuhause davon, weil sie Hilfe sucht – sie wurde über Jahre hinweg von ihrem Vater sexuell missbraucht und hat nun den Entschluss gefasst, ihn dafür zur Rechenschaft ziehen zu lassen. Der Schritt ist umso mutiger, da sie mit ihrer Entscheidung an ein meist geleugnetes Tabuthema rührt. In dem erfahrenen Richter Lamy findet sie einen Mann, der ihr glaubt und bereit ist, den schwierigen Weg mit ihr gemeinsam zu gehen – denn noch nie zuvor hatte es jemand gewagt, den eigenen Vater wegen Missbrauchs zu verklagen. Da es der traumatisierten Karla schwerfällt, das ganze Ausmaß ihres Leidens zu schildern, schafft Lamy einen seelischen Schutzraum und gibt dem Mädchen die Freiheit, ihre Geschichte nach ihren eigenen Vorstellungen zu erzählen. Während der Richte mit seiner unkonventionellen Methode seine eigene Karriere aufs Spiel, verändert sich für Karla mehr, als sie für möglich gehalten hätte | [n. filmportal] |„Das auf wahren Ereignissen beruhende, sensible Drama ist als Kammerspiel auf wenige Figuren und Schauplätze beschränkt. Es verzichtet auf Filmmusik sowie auf jegliche Darstellung sexualisierter Gewalt; erst im letzten Akt werden Details des Missbrauchs verbalisiert.“(Visionkino) Die deutsch-griechische Regisseurin Christina Tournatzēs (*1992, München) schloß ihr Studium der Filmregie an der Macromedia Akademie für Medien und Design in München 2019 ab mit ihrem dem . Ihr mehrfach ausgezeichneter, fiktionaler Abschluss-Kurzfilm CARGO – DER TRANSPORT lief weltweit auf über 50 Festivals. Ihr Langfilmdebüt KARLA feiert Premiere auf dem 42. Filmfest München
Tournatzēs zu ihremin enger Zusammenarbeit mit Drehbuchautorin  Yvonne Görlach entstandenen Fim: „Wir erzählen ganz aus Karlas Perspektive – und immer auf Augenhöhe mit ihr. Mir war wichtig, dass das Publikum die Welt durch ihren Blick wahrnimmt, durch ihren inneren Filter. So wird auch das Nicht-Gehörtwerden, diese fundamentale Ungerechtigkeit, direkt spürbar. […] Karlas Mut ist deswegen so bemerkenswert, weil sie in einem tiefen Dilemma steckt. Das institutionelle Zuhören ist in diesen Fällen bis heute herausfordernd und enorm wichtig.“

“Eine Zwölfjährige allein vor Gericht: Inspiriert von einem realen Missbrauchsfall 1962, erzählt KARLA mit leiser Kraft vom Mut, das Schweigen zu brechen. Im Kammerspiel zwischen Karla und Richter Lamy kollidiert juristische Realität (“Aussage gegen Aussage“) mit dem Versuch, die Würde eines Kindes zu wahren. Regisseurin Christina Tournatzẽs und Drehbuchautorin Yvonne Görlach setzen in KARLA konsequent auf Andeutung statt Ausbeutung. Rückblicke zeigen keine expliziten Taten, sondern Fragmente einer verletzten Erinnerung.“_(epd-film)
“Mit großer erzählerischer Intuition, ohne gängige Muster zu bedienen, behandelt die Autorin [ diese Geschichte und ihre Figur mit viel Respekt und Empathie. Ein Drehbuch, das seinen Figuren vertraut. Das auf die Kraft der Stille setzt. Und auf das, was unausgesprochen bleibt und lange nachhallt.“_(Aus: Jurybegründung, Förderpreis Neues Deutsches Kino beim Filmfest München 2025, Bestes Drehbuch, an Yvonne Görlach)
“Gleich mit ihrer ersten Spielfilm-Regie wagt sich Christina Tournatzes an das Unsagbare und das Unzeigbare. Und doch gelingt es ihr mit bemerkenswerter Sensibilität und ausgeprägtem erzählerischen Gespür, Worte und Bilder zu finden – und dem dunkelsten Abgrund Mut und Menschlichkeit entgegenzusetzen.(...) Christina Tournatzēs vertraut auf die Kraft des Kinos, die sich in KARLA oft aus dem Auslassen und der Projektion speist – und gerade dadurch das Publikum von der ersten Einstellung bis zum Schluss sowohl emotional als auch moralisch verstrickt.“_(Aus: Jurybegründung, Förderpreis Neues Deutsches Kino/Filmfest München 2025, für Beste Regie, an Christina Tournatzēs)

Deutschland 2025 | fiktionale Form (nach wahrer Begebenheit) | Regie: Christina Tournatzēs | Drehbuch:Yvonne Görlach | Produzentin: Jamila Wenske / ACHTUNG PANDA! Produzentin Melanie Blocksdorf | Kamera: Florian Emmerich | Schnitt: Isabel Meier | Production Design: Maximilian Streichert | Kostüm: Tatjana Brecht-Bergen/Julia Kneusels | DarstellerInnen: Elise Krieps (Karla), Rainer Bock  (Richter Lamy), Imogen Kogge (Sekretärin Erika Steinberg) u.a. | dcp/16:9 | Farbe | DD5.1 | OF/D 'FSK-Dekriptoren: sexualisierte Gewalt,Gewalt,Selbstschädigung' | Altersempfehlung (visionkino): ab 15 Jahren/10. Klasse | FSK: ab 12 J. | 104 Min.

EP: € 5.00
Mitgl.: € 3.00

BITTE BEACHTEN (WEITWINKEL-Kommunales Kino e.V.):


- Karten zum WW-Kino derzeit nur an 
der Tageskasse (bei Matinee u. Kinderkino)

und an der Abendkasse jeweils vor der Veranstaltung.

- Nur Barzahlung.

- Keine Kartenreservierungen
.
- Keine nummerierten Plätze.
- Einlass / Kasse ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

- Alle Filme i.d.R. mit einer Einführung und Trailern (zzgl.)

- Programmänderung vorbehalten.

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