ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL

12.08.2020 21:15

Deutschland im Jahr 1933: Die neunjährige Anna Kemper lebt mit ihrem älteren Bruder Max, ihrer Mutter Dorothea und ihrem berühmten Vater Arthur, einem Theaterkritiker, Schriftsteller und erklärten Feind der Nazis, in Berlin. Die Haushälterin Heimpi kümmert sich liebevoll um die Kinder und ist fester Bestandteil der Familie Kemper. Es ist Winter, Weihnachten noch nicht lang vorbei, und Arthur hat die Grippe. Anna sitzt an seinem Bett und zeigt ihm etwas besorgt ihr neuestes Bild. Sie hat schon wieder eine Katastrophe gezeichnet. Ihr Vater findet das völlig in Ordnung – man kann nur das gut malen, was man malen will! Am nächsten Morgen ist Arthurs Zimmer leer. Er wurde gewarnt, die Nationalsozialisten wollen ihn verhaften. Er hat Deutschland Hals über Kopf verlassen. Von jetzt an geht alles schnell: Die Kinder dürfen niemandem etwas sagen und müssen ihre Koffer, nur mit dem Nötigsten, packen. Anna und Max dürfen jeweils nur ein Buch und ein Spielzeug mitnehmen. Anna entscheidet sich für ihren Stoffhund Terri, den sie gerade erst zu Weihnachten bekommen hat, und lässt schweren Herzens ihr altes rosa Stoffkaninchen zurück.
Die Flucht nach Zürich am Vorabend der Wahl 1933 ist eher spannend als beängstigend. Immerhin gehen Anna und Max davon aus, bestimmt bald wieder in Berlin zurück zu sein. Doch schon am nächsten Tag erweist sich die Vorsicht der Eltern als lebensrettend. Die Nationalsozialisten haben die Wahl gewonnen. Der gesamte Besitz der Familie Kemper wird beschlagnahmt, ihre Pässe sollten eingezogen werden. Onkel Julius, der sie heimlich in der Schweiz besucht, berichtet von schrecklichen Geschehnissen in Deutschland. Von nun an erleben Anna und ihre Familie die Folgen der Flucht, den Verlust von Freunden, Heimat und Sicherheit. Als Fremde im Exil mangelt es ihnen an Geld, auch die immer beengter werdenden Lebensverhältnisse erweisen sich als Herausforderung.

D 2019; Regie: Caroline Link; mit Riva Krymalowski, Oliver Masucci, Carla Juri,
Marinus Hohmann, Ursula Werner u.a.; FSK: 0; Länge: 118 Min.;
CinemaScope; Dolby Digital

Offizielle Filmhomepage

EP: € 7.00

Ort: »GEMS-Wiese«/Kulturzentrum GEMS · Mühlenstr. 13 · 78224 Singen
Veranstalter: Kulturzentrum GEMS
Keine Kartenreservierung möglich, nur Abendkasse.
Filmbeginn: Ab 21.15 Uhr · Kassenöffnung: 19.30 Uhr
Infos: 07731/67578 oder www.diegems.de

Die Eintrittskasse und der Zugang zum Open Air Bereich wird über das GEMS-FOYER sein.

Aufgrund der aktuellen Lage finden die Vorstellungen bei jedem Wetter draußen statt.
Bei Sturm oder Unwetter entfallen sie.

Corona-Info: Im Freien ist nach Aussage der Wissenschaft das Infektionsrisiko am geringsten. Ihre Gesundheit ist uns wichtig! Das bedeutet für Ihren Besuch Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz, die Beachtung des Mindestabstands von 1,5 Meter, Desinfektion der Hände und die Begrenzung der Teilnehmerzahl. Der Mund-Nasen-Schutz muß auf allen Wegen, im Haus, den Toiletten getragen werden. Am Sitzplatz kann er abgenommen werden. Wir müssen ihre Kontakdaten erheben. Keine freie Platzwahl – wir platzieren Sie. Bitte verzichten Sie auf Umarmungen und Hände schütteln. Sollten Sie Anzeichen einer Erkältung oder von Unwohlsein verspüren, bitten wir Sie vom Besuch der Veranstaltung abzusehen. Sollen sich die Corona-Regeln ändern, dann werden wir sie umgehend anpassen.

Wie sind dazu verspflichtet unsere Gäste zu erfassen. Deshalb müssen Sie zum Besuch der Vorstellung ein Gästregistrierungsformular ausfüllen. Sie können das Formular auch jetz schon herunterladen, zu Hause ausfüllen und dann zur Kinovorstellung mitbringen.

Hier geht es zum Formular >

Mit freundlicher Unterstützung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Zurück