DIE GÖTTLICHE ORDNUNG

Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben gemeinsam den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen.
Als eines der letzten europäischen Länder führte die Schweiz erst 1971 das Wahlrecht für Frauen ein. In DIE GÖTTLICHE ORDNUNG reist Regisseurin und Drehbuchautorin Petra Volpe zurück in die Schweiz der 70er Jahre und lässt dort chauvinistische Vorurteile und echte Frauen-Solidarität aufeinander treffen. Der warmherzigen und bis in die Nebenrollen überzeugend besetzten Komödie gelang in ihrem Heimatland der Schweiz ein sensationeller Kinostart, der ihn schon jetzt zu einem der erfolgreichsten Schweizer Filme aller Zeiten macht!
DIE GÖTTLICHE ORDNUNG wurde ausgezeichnet mit drei Schweizer Filmpreisen und dem „Prix de Soleure“ der Solothurner Filmtage. Beim Tribeca Film Festival in New York gewann der Film den Zuschauerpreis und den Nora-Ephron-Preis. Hauptdarstellerin Marie Leuenberger wurde als beste Schauspielerin in einem internationalen Film geehrt.

CH 20017; Regie & Drehbuch Petra Volpe; mit Marie Leuenberger, Max Simonischek,
Rachel Braunschweig, Sibylle Brunner, Marta Zoffoli, Bettina Stucky u.a., FSK: 6;
Länge: 97 Min.; CinemaScope, Dolby Digital

EP: € 6.50

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