DER WUNDERBARE GARTEN DER BELLA BROWN

Bella liebt die kleinen Dinge, die ihre Phantasie beflügeln, und träumt davon, Kinderbücher zu schreiben. Im echten Leben und in ihrem Haus aber liebt sie Ordnung über alles. Natur ist ihr ein Graus, bedeutet sie doch Willkür und Chaos. Als sie von ihrem Vermieter gezwungen wird, ihren verwilderten Garten innerhalb eines Monats in einen blühenden zu verwandeln, weil ihr sonst die Kündigung droht, bekommt sie unerwartet Hilfe von ihrem mürrischen Nachbar Alfie Stephenson. Der besitzt nicht nur einen sehr grünen Daumen und eine Menge Lebensweisheit, er beschäftigt auch den überaus begabten Koch Vernon. Doch Vernon ist nicht nur kulinarisch versiert, er hat außerdem ein besonderes Gespür für Menschen. Als er merkt, wie sehr Bellas Herz für den jungen Erfinder Billy schlägt, hilft er dem Glück ein wenig auf die Sprünge.
Dank seines äußerst liebevollen Blicks für seine Figuren und jedes noch so kleine Detail ist Regisseur Simon Aboud mit DER WUNDERBARE GARTEN DER BELLA BROWN die Schaffung einer ganz eigenen und besonderen Welt gelungen, in der der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. DER WUNDERBARE GARTEN DER BELLA BROWN ist ein modernes Märchen über die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einer jungen verträumten Frau, die nach dem Sinn des Lebens sucht, und ihrem Nachbar, einem alten Witwer, der mit dem Leben eigentlich schon abgeschlossen hat. Am Ende stehen sie nicht nur in einem geradezu zauberhaften Garten, sondern sind sich einig, jeder auf seine Art, dass die ganz große Magie das Leben selbst ist.

(THIS BEAUTIFUL FANTASTIC) GB 2016; Regie: Simon Aboud; mit Jessica Brown Findlay, Tom Wilkinson, Andrew Scott u.a.; FSK: 0; Länge: 92 Min.; CinemaScope; Dolby Digital

EP: € 6.50

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